Highland Cattle auf einer Weide

Familienzucht • Seit 1996

Eine Familien­geschichte

Eine Familiengeschichte, die aus der Liebe zu Tieren entstand und heute von rund 70 Highland Cattle auf unseren Weiden rund um Malmedy weitergeschrieben wird.

Unsere Geschichte

Von Schafen zu Highland Cattle

Highland Cattle und Züchter im Schnee

Am Anfang hielten einige Schafe unsere Wiesen auf natürliche Weise kurz. Mit der Zeit wuchs jedoch mehr Gras nach, als unsere kleine Herde fressen konnte.

Bei einem Besuch in Bitburg entdeckten wir die Highland Cattle. Ihr uriges Aussehen, ihre Ruhe und ihr besonderer Charakter begeisterten uns sofort.

Wenige Wochen später kam unsere erste Kuh, Raphaela vom Wiesental, zu uns. Sie war mit Reba tragend und wurde von ihrem Kalb Rejane begleitet.

So begann eine Familiengeschichte, die heute mit einer Herde von rund 70 Tieren weiterlebt.

Unsere Tiere

Tiere mit individuellem Charakter

Wir legen Wert auf ruhige und ausgeglichene Tiere. Durch regelmäßige, aufmerksame Betreuung entsteht Vertrauen zur Herde – stets mit Respekt für die natürliche Bindung zwischen Mutterkühen und ihren Kälbern.

Highland-Kuh säugt ihr Kalb

Die Kühe

Aufmerksame, fürsorgliche und beschützende Mütter.

Weißer Highland-Bulle

Die Bullen

Ruhig, robust und sorgfältig ausgewählt.

Junges Highland-Kalb

Die Kälber

Neugierig, zutraulich und in engem Kontakt mit der Herde aufgezogen.

Unsere Umgebung

Weiden rund um Malmedy

Highland Cattle auf den Weiden rund um Malmedy

Unsere Highland Cattle grasen auf verschiedenen Weiden in der Region und helfen außerdem bei der Pflege mehrerer Naturräume.

Ihre Robustheit und die extensive Haltung machen sie zu wertvollen Partnern für offene, vielfältige Landschaften.

Die Herde

Eine große Familie auf mehreren Weiden

Troupeau Highland Cattle dans les pâtures

Unsere Zucht umfasst heute rund 70 Highland Cattle.

Unsere Tiere leben nicht in einer einzigen großen Herde, sondern verteilt auf mehrere Weiden rund um Malmedy.

Jede Gruppe findet dort eine ruhige Umgebung, die ihr Wohlbefinden fördert und uns zugleich eine aufmerksame Betreuung jedes einzelnen Tieres ermöglicht.

Prägende Tiere unserer Herde

Einzigartige Persönlichkeiten

Raphaela neben einem KindAngezeigtes Foto : Raphaela neben einem Kind

Unser erstes Highland

Raphaela

Mit ihr begann alles

Raphaela kam 1996 als erstes Highland Cattle zu uns. Sanft, vertrauensvoll und menschenbezogen wurde sie zur Stammmutter unserer Herde.

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Ursprünglich suchten wir eigentlich keine Rinder. Wir suchten nach einer natürlichen Möglichkeit, unsere Wiesen zu pflegen.

Auf einer Landwirtschaftsausstellung in Bitburg entdeckten wir 1996 zum ersten Mal Highland Cattle. Ihr langes Fell, ihre eleganten Hörner und ihre Ruhe beeindruckten uns sofort. Besonders begeisterte uns ihre Robustheit: Diese Tiere konnten das ganze Jahr ohne Stall im Freien leben – ideal für unsere Weiden.

Aus Neugier wurde schnell eine Entscheidung. Noch im selben Jahr kauften wir unser erstes Highland Cattle: Raphaela. Sie war mit Reba tragend und wurde von ihrem Kalb Rejane begleitet. Ohne es zu ahnen, begannen wir damit ein Abenteuer, das unser Leben tief prägen sollte.

Raphaela war keine große Kuh. Sie war eher klein und fein gebaut, doch ihr sanftes Wesen machte sie außergewöhnlich. Sie begegnete Menschen mit großer Gelassenheit. Selbst Kinder konnten auf ihrem Rücken sitzen, während sie geduldig stillstand, als würde sie verstehen, welche Freude sie ihnen bereitete.

Besonders gerne ließ sie sich bürsten. Sobald die Bürste erschien, schien sie jeden Augenblick zu genießen. Für sie war es nicht nur Pflege, sondern ein echter Moment der Zuwendung.

Raphaela blieb achtzehn Jahre bei uns. Jahr für Jahr brachte sie ein gesundes Kalb zur Welt und wurde zur eigentlichen Stammmutter unserer Herde. Viele Nachkommen gehen auf sie zurück; noch heute lebt eine Urururenkelin von Raphaela auf unseren Weiden.

Ginger steht auf einer WeideAngezeigtes Foto : Ginger steht auf einer Weide

Die Siegerin

Ginger

Vom Herzen gewählt, zur Siegerin gekürt

Mit ihrem wunderschönen gestromten Fell und ihrem besonderen Wesen eroberte Ginger unser Herz – noch bevor sie auf einer großen Ausstellung in Deutschland den ersten Preis gewann.

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Alles begann bei einer Highland-Cattle-Schau in Meschede. Solche Treffen boten immer die Gelegenheit, wunderschöne Tiere zu sehen, sich mit anderen Züchtern auszutauschen und eine gemeinsame Leidenschaft zu teilen.

Unter den vielen Highlands fiel uns sofort eine junge Färse auf. Ihr gestromtes Fell, in dem warmes Rot und feine schwarze Streifen ineinanderliefen, machte sie unverwechselbar. Ihr Name war Ginger von der Rehhecke.

Von ihrer Schönheit und Eleganz begeistert, nahmen wir an der Versteigerung teil. Wenig später gehörte Ginger offiziell zu unserer Zucht.

Die Überraschung kam kurz vor der Abfahrt. Als wir die Ausstellung verlassen wollten, wurde uns ein Pokal überreicht. Erst da erfuhren wir, dass Ginger zum schönsten Highland Cattle der Schau gekürt worden war. Wir hatten sie nicht gewählt, weil sie Siegerin war, sondern weil sie uns einfach begeistert hatte. Die Auszeichnung machte diesen Moment nur noch unvergesslicher.

Ginger erwies sich schnell als weit mehr als eine prämierte Kuh. Ruhig, sanft und sehr menschenbezogen gewann sie jeden für sich, der ihr begegnete. Ihre Freundlichkeit stand ihrer Schönheit in nichts nach.

Im Laufe der Jahre brachte Ginger viele gesunde Kälber zur Welt. Noch heute leben mehrere ihrer Urenkel in unserer Herde. In ihnen erkennen wir manches wieder, das Ginger auszeichnete: einen vertrauten Ausdruck, eine besondere Fellfarbe oder ihr friedliches, liebenswertes Wesen.

Ulla frisst Heu auf einer WeideAngezeigtes Foto : Ulla frisst Heu auf einer Weide

Eine prägende Kuh

Ulla

Eine Kuh, die man nie vergisst

Groß, ruhig und voller Persönlichkeit prägte Ulla unsere Zucht durch ihre Ausstrahlung, ihre Freundlichkeit und ihre Nachkommen.

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Manchmal beginnen die schönsten Geschichten mit einem Abschied. So war es bei Ulrika, einer wunderschönen grauen Highland-Kuh, die wir bei einem befreundeten Züchter gekauft hatten. Ihr seltenes Fell und ihr friedliches Wesen machten sie zu einem außergewöhnlichen Tier.

Eines Tages war eine Besucherin sofort von ihr verzaubert. Nach langem Überlegen trennten wir uns schweren Herzens von Ulrika. Zum Glück blieb ein Teil von ihr bei uns: ihre Tochter Ulla.

Mit den Jahren wurde Ulla zu einer stattlichen Highland-Kuh – kraftvoll, selbstbewusst und zugleich sehr menschenbezogen. Wenn wir die Weide betraten, kam sie fast immer als Erste auf uns zu, als wollte sie uns begrüßen.

Ulla hatte aber auch ihren eigenen Kopf. Sobald der Anhänger auf dem Hof erschien, wurde aus unserer mutigen Begrüßerin plötzlich das schnellste Tier der Herde, das die Lage lieber aus sicherer Entfernung beobachtete.

Wenn ein Weidewechsel anstand, wusste sie dagegen genau, was sie wollte. Oft wartete sie entschlossen am Tor, bis wir ihr den Weg öffneten.

Ulla begleitete uns achtzehn Jahre lang. Ihr Abschied hinterließ eine große Lücke, doch ihre Geschichte lebt in ihren Nachkommen weiter, die noch heute in unserer Zucht leben.

Star mit einem Kalb auf einer WeideAngezeigtes Foto : Star mit einem Kalb auf einer Weide

Die Gelassene

Star

Eine Ruhe, die die ganze Herde prägte

Star kam mit mehreren Halbschwestern aus dem Sauerland und brachte frisches Blut in unsere Zucht – vor allem aber eine Gelassenheit und ein Vertrauen, das alle beeindruckte, die sie kannten.

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Manche Highland Cattle beeindrucken durch ihre Größe, andere durch ihre langen Hörner. Star prägte unsere Zucht durch ihre unglaubliche Ruhe.

Noch als junge Färse kam sie mit vier Halbschwestern aus der Zucht von den Ruhrwiesen im Sauerland nach Chôdes. Sie brachte neues Blut in unsere Herde, vor allem aber eine Gelassenheit, die schon in den ersten Tagen spürbar war.

Star hatte außergewöhnliches Vertrauen zum Menschen. Sie ging ganz selbstverständlich auf jeden zu, als gehörte sie schon immer zur Familie. Auch als Mutter behielt sie ihr friedliches Wesen. Während viele Kühe nach der Geburt besonders wachsam sind, blieb Star ruhig und schien zu wissen, dass ihre Kälber sicher waren.

Diese Ruhe schien sie auch an ihre Nachkommen weiterzugeben. Einer ihrer Söhne blieb allerdings aus einem ganz anderen Grund in Erinnerung.

In seinen ersten Lebensmonaten gewöhnte er sich an, unter dem Zaun hindurchzukriechen und sich im Garten unserer Nachbarin auszuruhen. Während wir ihn auf der Weide suchten, genoss er seelenruhig seinen Lieblingsplatz im Grünen, als hätte er schon immer ihm gehört.

Regelmäßig mussten wir ihn zurück zur Herde begleiten – eine Aufgabe, von der er wenig begeistert schien. Sein Blick sagte beinahe: „Warum zurückgehen? Hier ist es doch schön!“

Zum Glück nahm unsere Nachbarin seine Besuche mit viel Humor. Der kleine Abenteurer wurde schnell zum Stammgast im Garten und sorgte für viele Lacher und schöne Geschichten.

In den Medien

Presse & Reportagen

Im Laufe der Jahre berichteten verschiedene Medien über unsere Zucht, das Highland Cattle und seine Rolle bei der Landschaftspflege in unserer Region.

Highland Cattle in verschneiter Landschaft

RTBF · 2021

Sous la neige et malgré le gel, les Highland de Malmedy sont pourtant heureuses

Ein französischsprachiger Artikel über das Leben unserer Highland Cattle im Winter.

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Highland Cattle im Schnee

L'Avenir · 2021

Des vaches Highlands dans les neiges du toit de la Belgique

Eine Begegnung mit Toni Heinen und seinen Highland Cattle in der verschneiten Landschaft der Region.

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Highland-Bulle im Schnee

L'Avenir · 2021

Les Highlands, seules vaches encore dans le froid

Ein Bericht über die Robustheit der Rasse und das Leben der Herde im Winter.

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Highland Cattle im Schnee

Vedia · 2021

Des vaches écossaises, heureuses, les sabots dans la neige

Eine französischsprachige Reportage über die Herde in ihrer winterlichen Umgebung.

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Drei Highland Cattle im Herbst

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